Der Rad-Schiene-Kontakt
Am Rad-Schiene-Kontakt wirken auf einer Fläche von der Größe einer Münze Kräfte von mehreren Tonnen. Dort entstehen Verschleiß und Flachstellen. Mit railTRAQ machen wir diesen Punkt im laufenden Betrieb sichtbar.
So funktioniert railTRAQ
Eine Messfolie am Schienensteg erfasst bei jeder Überfahrt, wie sich die Schiene verformt. Daraus berechnet ein digitaler Zwilling die Kräfte in allen drei Achsen und den tatsächlichen Radaufstandspunkt. Gemessen wird im Regelbetrieb bei 5 bis über 350 km/h.
Was railTRAQ liefert
Die Messung erfolgt gemäß internationalen Standards sowie den spezifischen Anforderungen unseres Kunden:
Weigh in Motion: Die vertikale Radkraft wird auf rund 1% genau bestimmt. Daraus ergeben sich Achs-, Waggon- und Zuglast. Überladung und Schiefbeladung fallen in Echtzeit auf.
Predictive Maintenance: Flachstellen erkennt das System akustisch, hohl gelaufene Radprofile am Abstand der Aufstandspunkte.
Condition Monitoring: Jede Überfahrt wird automatisch dokumentiert und per RFID Fahrzeug, Achse und Rad zugeordnet.
Einbau ohne Eingriff in den Oberbau
Die Montage dauert zwei bis drei Stunden, braucht keine Bohrungen und ist im laufenden Betrieb möglich. Die Messstelle arbeitet autonom. Unsere Software ACQUA® erstellt die Berichte automatisch und liefert sie in die Cloud oder direkt in die Software der Betreiber.
Erprobt im Einsatz
railTRAQ läuft in Pilot- und Referenzprojekten bei führenden Bahnen in Europa. Unser Leuchtturm ist die Messstelle an der Koralmbahn, einer der modernsten Strecken Europas.
Für unsere Kunden bedeutet das: Entscheidungen anhand belastbarer Messdaten statt nach Intervall oder Erfahrung.
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